Donnerstag, 29. Oktober 2015

Herbstnähen {#Zeit für mich}


Hey ihr Lieben.

Die Herbstferien liegen zwar schon hinter uns, aber ich habe sie genossen und mir Zeit für mich genommen. In den Ferien habe ich nämlich tatsächlich mal die Arbeit weit weg geschoben, den Haushalt liegen lassen, lange geschlafen und jede freie Minute an der Nähmaschine gesessen. Da sind in den freien Tagen viele schöne Schätzchen entstanden. Ich habe mich quer durch diverse Tilda-Bücher genäht. Meine Winterdame samt Nähmaschinchen hatte ich euch ja neulich schon gezeigt (klick). Doch sie ist lange nicht die einzige Kreation, die in den letzten Wochen nach den schönen Anleitungen von Tone Finnanger entstanden sind. Auch diese kleine Katzendame habe ich genäht.



Schon lange stand sie auf meiner "Will-ich-nähen"-Liste. Doch wie das immer so ist, es fehlt die Zeit. Aber was erzähl ich euch das? *lach* Also halt ich jetzt die Finger still, tippe keine überflüssigen Worte, sondern lasse die Bilder sprechen...





Mein Herz hat die kleine Mietze im Sturm erobert und Stoffreste konnte ich dabei auch gleich abbauen. Was will man mehr?!? :)


Ihr bekommt natürlich auch noch meine anderen Werke zu sehen... ist ja klar. Aber eins nach dem anderen. Heute erstmal die kleine Mietze... Ich hoffe, meine Katze gefällt euch??

Ansonsten werkel ich gerade an 23 Adventskalenderpäckchen für einen herrlich, bunt gemischten Adventskalender. Die Idee dazu hatten Merle und Undine mit ihrem "Adventkalender - diesmal nur für dich". Alles über ihre Idee könnt ihr schonmal HIER nachlesen. Ich werde euch aber sicher bald auch noch mehr darüber zeigen und erzählen können... momentan werkel ich aber noch an meinem Türchen.

Ich schicke euch liebste Grüße und wünsche einen wundervollen Tag.


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*rums*

Freitag, 16. Oktober 2015

gemischte Gefühle...

Eigentlich wollte ich diesen Post gar nicht schreiben, aber irgendwie will ich euch doch davon berichten: Im vergangenen Jahr ließ es mich nicht mehr los. In diesem Jahr bin ich mit gemischten Gefühlen da gewesen. Die "Nadel und Faden" in Osnabrück.

Ich habe euch noch gar nicht davon berichtet, dabei ist es doch schon fast einen Monat her, dass die 21. Messe für textile Kunst und Handarbeit in der Osnabrücker Halle ihre Türen aufsperrte und alle Handarbeitsfanatiker aus ganz Deutschland anlockte. Und wie auch in den letzten Jahren, konnte ich es mir nicht nehmen lassen, dort vorbeizuschauen. Und falls ihr euch noch an meine Erfahrungen von letztem Jahr erinnert, dürft ihr dieses Jahr überrascht sein. Denn in diesem Jahr war es dort so ganz anders... Aber von vorne. Lange hatte ich natürlich den Termin schon in meinem Kalender eingetragen und voller Vorfreude auch Freitagmittags pünktlich die Arbeit zur Seite gelegt und mich mit meiner Mutter und meinem Liebsten (ja, der wird noch ein richtiger Handarbeitsfan, so oft wie er mich inzwischen auf Handarbeitsmessen begleitet hat) ins Auto gesetzt und bin nach Osnabrück gedüst. Nach kurzem Umherirren haben wir dann die Halle auch wiedergefunden *lach* und uns ins Gewimmel gestürzt... doch halt! War da nicht sonst immer ein Gewimmel an Frauen vor den vielen Ständen? Wo war das Gewimmel? Wo waren die ganzen Frauen?? Und wo waren die vielen Stände???


Etwas irritiert, dachte ich mir, dass die sicher gerade alle eine Mittagspause machten... Also schlenderten wir erstmal genüsslich durch die Gänge und nutzten die Luft und Ruhe, um mit den Ausstellern in aller Ruhe zu plaudern. Das war sogar ganz angenehm: Kein Gedrängel, kein Anstehen, kein Warten, keine ausverkauften Waren... Doch nach einiger Zeit stöbern wurde ich stutzig. Was war denn hier los? Wo waren nur die ganzen Gäste? Und Aussteller??

Im Gespräch mit einer Angestellten von der lieben Grete (Stoffsalat), bei der ich schon viele Jahre gerne stehen bleibe und meine Taschen vollkaufe, stellte sich dann heraus, dass wohl in den letzten Jahren einiges los war rund um die beliebte "Nadel und Faden". Da erinnerte ich mich an das eine Jahr, in dem die Messe wegen Umbauarbeiten kurzfristig abgesagt wurde, ohne große Ankündigung und dass dort wohl Busse mit Besuchern vor verschlossenen Türen standen. In dem Jahr danach seien dann viele Besucher so ärgerlich gewesen, dass die Besucherzahlen zurückgingen. Und das haben wohl viele Aussteller gemerkt, sodass es in diesem Jahr an Ausstellern UND Besuchern deutlich zurückgegangen ist. 
Ich bin zwar keine Journalistin und kann das Ganze auch nicht mit verlässlichen Zahlen belegen, lediglich mit meinen eigenen Erinnerungen und Eindrücken. Aber ein wenig erschüttert war ich schon. Und ein wenig Sorge habe ich auch, um die Zukunft und den Fortlauf meiner Lieblingsmesse...

Ward ihr auch da? Was waren eure Eindrücke??


Aber etwas positives kann ich doch berichten: Erinnert ihr euch noch an meine Erfahrungen aus dem letzten Jahr? In dem ich Frauen antraf, die überrascht darüber waren, dass "so ein junges Ding, wie ich, tatsächlich sticken möchte"? Wenn nicht, lest es hier ruhig nochmal nach, denn in diesem Jahr, war es TOTAL anders! 

Neben ein paar Stoffen (wirklich nur ein paar!), die ich bei Grete ergatterte, habe ich mir - wie auch schon im letzten Jahr - Stickanleitungen für Kreuzstich gekauft. Dort gibt es einfach so viele schöne! Unter anderem auch die Anleitung für dieses süße Rotkehlchen von Christiane Dahlbeck. Und was soll ich sagen, bei meiner dritten Anleitung, die ich mir in die Tasche stecken durfte, kam eine Frau auf mich zu und sagte: "Wie schön es ist, dass das Sticken nicht ausstirbt." Hach, da hab ich mich gefreut - besonders nach meinen Erfahrungen im letzten Jahr. Am nächsten Stand hatte ich auch noch eine Stickanleitung geschenkt bekommen. Und es kam noch besser... an dem nächsten Stickstand,erklärte mir die Frau in aller Ruhe das Sticken in "petite point" und führte noch ein sehr nettes Gespräch mit meiner Mutter: "Was haben Sie gemacht, damit Ihre Tochter das Sticken anfängt?" - "Och, gar nichts eigentlich. Ich habe früher einfach selber viel gestickt. Und irgendwann hat sie damit einfach anfangen wollen." - "Wie schön. Schade, dass meine Tochter nicht so ist. Wie alt ist Ihre Tochter denn?" - "29." - "Na da hab ich ja noch Hoffnung, dass meine Tochter das auch noch anfängt. Die ist nämlich erst 28." ... und beide haben so süß gekichert! 


Macht euch ein schönes Herbstwochenende und falls es bei euch auch zu kalt zum Rausgehen ist (hier rieselten gerade wieder kleine Flocken vom Himmel...), lade ich euch herzlich zum Stöbern auf meinem Flohmarkt ein.

Dienstag, 13. Oktober 2015

Skandinavische Gemütlichkeit mit meiner neuen Tilda

Wie das natürlich immer so ist, wenn der Winter näher rückt und sobald man etwas Weihnachtliches in der Hand hält, hat man sofort Lust auf die gemütliche, kalte Jahreszeit. Bei mir war das auch so. Als ich nämlich neulich das neue Tilda-Buch "Tildas Wintertraum" bekam, war ich sofort hin und weg. Und in mir stieg auch gleich die Vorfreude auf die Weihnachtszeit und das Bedürfnis nach heimeliger Gemütlichkeit.


Also habe ich mich abends aufs Sofa mit Kerzen, Kissen und Decke gekuschelt und bin in das Buch abgetaucht. Ich kann euch sagen, dass ich mich bei den schönen Anleitungen gar nicht satt sehen konnte und schon gar nicht entscheiden konnte, welche ich davon als erstes in Angriff nehmen möchte. Welche Stoffe ich zum Nähen nehmen wollte, war mir da schon eher klar... *lach* Ich hatte ganz wunderbare Stoffe von der lieben Daniela bekommen, die unbedingt vernäht werden wollten. Also musste ich nur noch eine geeignete Anleitung dafür finden...


Aber bald war mir dann doch klar, dass ich vermutlich mit einem Engel starten werde. Dafür war der wundervolle blaue Tilda-Stoff von Daniela auch wie gemacht. Und so ist inzwischen der erste Winterengel (allerdings ohne Flügel) in unserem Haus eingezogen... und ich bin ganz verliebt. Natürlich hatte ich beim Krempeln und Stopfen der dünnen Ärmchen ein paar Nerven gelassen, aber das gehört irgendwie dazu. Und wie es immer so ist: Ist erstmal der schwerste Teil geschafft, klappt der Rest wie von selbst.
Und, ihr Lieben... es ist längst nicht bei einem geblieben. Ich habe mich in den letzten 2 Wochen quer durch das wunderbare Tilda-Buch genäht... das ist das Gute daran, wenn man mal ein paar Tage frei hat und auch die nötige Muße zum Nähen nicht fehlt.


Diese kleine Nähmaschine hatte es mir nämlich auch sofort angetan. Ich hatte zwar zuerst ein bisschen Respekt davor, dass gute Stück auf eine Pappplatte zu nähen, so dass sie auch stabil steht. Aber das war gar nicht so schwer. Ich war nachher echt überrascht, WIE schnell die kleine Nähmaschine gemacht ist. Und sie ist soo süß in den Armen meines flügellosen Winterengels. 


Ich hoffe, ihr verzeiht, dass ich euch noch keine Fotos von einer fertigen Winterdeko zeigen kann, in der sich der Engel gut in ein Gesamtbild einfügt. Aber erstens, habe ich noch keine weitere Winterdeko aus dem Keller raufgeholt. Und zweitens, sitzt der Engel gerade auch noch im Wohnzimmer neben meiner Sofa-Häkel-Ecke, weil er da jeden Abend von mir bewundert und begutachtet werden kann. Also müsst ihr wohl oder übel, momentan noch Vorlieb mit den dekolosen Nahaufnahmen meines Engels nehmen.


Ist euch denn eigentlich auch schon nach Behaglichkeit und heimeligen Sofa-Abenden? Oder stehe ich mit meinem Wunsch nach Wärme und Gemütlichkeit im Moment noch alleine da??

Beim nächsten Mal zeige ich euch natürlich noch weitere Werke, die hier mit Hilfe von "Tildas Wintertraum" entstanden sind und unser Zuhause (noch) heimeliger und kuscheliger machen. Bis dahin macht es euch nett und habt einen wundervollen Tag.



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Donnerstag, 8. Oktober 2015

Die Sache mit dem Koffer {part 2}

Seid ihr gespannt, was aus meinem alten Flohmkarkt-Koffer geworden ist? Es stand ja die Frage im Raum, was ich damit machen soll... Ein Couchtisch vielleicht? Einige von euch hatten den Einwand, dass er dafür etwas zu klein wäre. Und ich muss euch da auch total Recht geben. Irgendwie passte er da vor unser Sofa nicht so recht hin. Da muss etwas Größeres hin - oder eben gar nix. Im Moment ist es gar nix... doch die liebe Ute - von der ich den Koffer vom Flohmarkt ergattert habe - hält für mich die Augen offen. (Übrigens eine echt gute Seele, die das Aufarbeiten von Möbeln soo sehr liebt... falls ihr mal schauen wollt, was Ute so macht, schaut mal hier. )


Ich fand Smillas Vorschlag "den Koffer als Beistelltischchen von einem Sessel zu nutzen" ganz wundervoll, allerdings würde das eine komplette Wohnzimmer-Umräum-Aktion nach sich ziehen... denn neben unseren Sesseln stehen bereits mehr als genug Möbel. :D
Also musste ich mir etwas anderes überlegen. Aber bevor ich für meinen Koffer den perfekten Platz finden konnte, musste ich ja auch noch die Farbfrage klären: Sollte er so rosa bleiben oder doch lieber weiß werden? Ich fand es übrigens echt spannend zu lesen, was ihr über die Farbe denkt. Da gingen die Meinungen ein wenig auseinander... Letztendlich habe ich mich aber doch für das Weißeln entschieden. Denn auch, wenn das Rosa so schön "mädchen" ist und zu mir passen würde, der Herr im Haus hätte immer mit den Augen gerollt, beim Anblick meines rosa Koffers und da war ja da noch das Problem mit dem Farbton. Das Rosa beißt sich mit den anderen Rosa-Tönen in unserem Wohnzimmer. Somit ist mir die Farbfrage leicht gefallen... und ein bisschen Rosa ist auch geblieben...


Von Ute fertig geweißelt, hat er auch sofort seinen neuen Platz gefunden. Beim Reinkommen in die Wohnung, unter der Garderobe abgestellt und bis heute dort geblieben. Und irgendwie gehört er dort hin. Oder findet ihr nicht?


Leider erkennt man auf diesem Foto so schlecht den schönen Schriftzug auf der Vorderseite - den durfte ich mir bei Ute übrigens auch wünschen - darum gibt es nochmal eine Detailansicht für euch...


Und soll ich euch was sagen? So gefällt er mir jetzt: In Weiß. Mit einem Hauch rosa. An dem Platz. 
Punkt.
:)


Macht euch einen schönen Herbst-Donnerstag.



P.S.:
Beim nächsten Mal möchte ich euch auch endlich mal wieder etwas Genähtes zeigen... Ich nutze nämlich derzeit meine freien Tage ganz arg dafür, um mich durch das neue Tilda-Buch zu nähen... und es macht so Spaß!! *hüpf*