Sonntag, 21. Februar 2016

Mein ganz eigener, persönlicher Inbegriff von Frühling...

Hey ihr Lieben,

an diesem - besonders grauen, trüben und regnererischen - Sonntag möchte ich euch etwas Lust auf die nahende Jahreszeit machen und mir dabei auch einfach schonmal etwas Frühling ins Haus holen. Diese wunderschönen Tulpen habe ich letzte Woche von meinem Liebsten bekommen und seither erfreue ich mich jeden Tag daran. Es ist wirklich wundervoll welche Stimmung diese Blumen ins Haus bringen. Für mich sind Tulpen DIE Frühlingsboten und versprühen auf ihre besondere Art so eine Leichtigkeit, wie es nur Tulpen können. 



Faszinierend sind auch ihre unzähligen, verschidenen Varianten, Farben und Farbverläufe: Zarte Fraben, die so sanft daherkommen; glatte Blätter und runde Knospen; spitze-zackige Tulpenränder, die man unbedingt anfassen möchte; leuchtend-knallige Farben, die in ihrer ganzen Kraft strahlen und leuchten; große Kelche und kleine zarte Pflanzen. Eine wahre Pracht, welche Vielfalt diese Tulpen hervorbringen können. Ich freue mich auch dieses Jahr schon wieder auf die Zeit im Frühling, wenn der Gräfliche Park in unserer Nachbarschaft sämtliche Tulpensorten vereint. Dann blühen dort auf hunderten Quadratmetern die verschiedensten Tulpen - dicht an dicht gedrängt und bunt verstreut. Eine wahre Augenweide und ein Ort der zum träumen und verweilen einlädt!


Und damit die schönen Frühlingsboten auch möglichst lange in der Vase halten und nicht - wie üblich - nach ein paar Tagen die Köpfe hängen lassen, gibt es unzählige Tipps, die man beherzigen kann. Damit meine Blumen möglichst lange frisch bleiben, habe ich mich diese Woche pingelig genau an Christels Tipps zur Tulpenpflege in der Vase gehalten. Und was soll ich sagen... sie sehen auch nach einer Woche (fast) aus wie frisch gekauft und erhellen mir diesen trüben, grauen, verregneten Sonntag mit ihrem zarten Rosa.


Macht es euch nett! 
Und wenn es bei euch auch regnet, dann hoffe ich dass es Liebe ist. (Ohje, klingt das schmalzig...)


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Dienstag, 16. Februar 2016

Ein Anfang ist gemacht {"Decke 2016"} + "Sanduhr" Quiltblock DIY

Hallo ihr Lieben.

Nachdem ich mich jetzt so lange sooo schwer getan habe ... mich nicht entscheiden konnte ... weder für eine Quiltvariante, noch für das Muster... nachdem ich immer wieder gesucht und gestöbert habe, nach neuen Ideen und mich irgendwann im Inspirationsdschungel gefangen gesehen habe, habe ich tatsächlich einen Anfang für mein Jahresprojekt "Decke 2016" gemacht. ENDLICH.



Irgendwie kam ich auch nicht weiter. Hatte Angst überhaupt einen Schnitt zu machen, in der Sorge, danach alles versaut zu haben. (Aber wie kann man denn ALLES versauen, wenn man noch gar nicht angefangen hat?? Bzw. noch nicht mal einen Plan hat, den man verhauen könnte??) Nun gut, ich stand mir wohl mal wieder selbst im Wege. Aber jetzt ist der Anfang gemacht. Ich habe mutig die ersten Stoffe zugeschnitten. Erst in Quadrate, dann nach kurzem Zweifeln und Hadern in kleine Dreiecke... denn die habe ich noch nie richtig vernäht. In meinen anderen Quilts hatte ich bereits Streifen, Quadrate (No. 1 und No. 2) und Kreise, aber noch nie wirklich Dreiecke. Und wie ich vorhabe, diese in meinem 5. Quilt wieder zusammenzufügen, zeige ich euch natürlich auch noch. Aber erstmal heißt es schnippeln!


108 Quadrate (je 12x12 cm) vierteln, damit daraus dann 432 Dreicke werden. Puh... da macht sich die Schneidematte und der Rollschneider echt bezahlt. Ich mag gar nicht mehr daran denken, wie ich meinen ersten Quilt ganz ohne - nur mit Schere - geschnippelt habe. Oh Himmel... Da wird es so doch erstens viel einfacher - und zweitens - viel genauer.

Sind alle Dreiecke geschnitten, werden dann immer 4 wieder zu einem Quadrat zusammengefügt. Dazu je zwei Dreiecke eines Stoffs zu einem Quadrat legen, so dass sich gleiche Stoffteile gegenüberliegen. Hier lässt sich auch schon eine der "Sanduhren" erkennen...


Nun werden benachbarte Stoffteile rechts auf rechts mit 0,7 cm Nahtzugabe aneinandergenäht. Achtet bei Stoffen mit Musterverlauf darauf, dass bei beiden Dreiecken das Muster in die selbe Richtung verläuft. Dasselbe mit den übrigen beiden Stoffteilen machen, so dass ihr zwei große Dreiecke bekommt. Stoffe und Nahtzugabe auseinanderbügeln.


Nun müssen nur noch beide Hälften  wieder rechts auf rechts aneinanderlegt und mit derselben Nahtzugabe aneinandergenäht werden. Achtet hierbei wirklich pingelig darauf, dass die beiden Mittelnähte der Hälften genau aufeinanderliegen, sonst treffen sich eure Dreiecke nachher nicht in der Mitte. Nun heißt es wieder Stoffe und Nahtzugaben auseinanderbügeln. Und das Gleiche noch 8x wiederholen.


Ich habe hier verschiedene Tilda - und Rico - Stoffe in harmonierenden Mustern und Farben gewählt, man kann aber auch ganz bunte Stoffe (z.B. mit einem starken Kontrast oder in Regenbogenfarben) nehmen. Wer es eher schlicht mag, kann auch einen interessante "Sanduhren"-Block aus lediglich 2 verschiedenen Stoffen nähen. Wenn ihr nun 9 dieser Quadrate genäht habt, puzzelt ein bisschen mit den Quadraten rum. Ich schiebe sie immer so lange auf dem Fußboden hin und her, bis mir die Anordnung gefällt. Warum auf dem Fußboden? Da kann ich von weiter weg und auch mal von oben drauf schauen und man sieht die hellen und dunklen Kontraste besser. Habt ihr eine Anordnung gefunden, die euch gefällt, dann werden die Quadrate erst der Reihe nach (immer 3) aneinandergenäht und zum Schluss die 3 Reihen zusammengefügt.



Und schon ist euer "Sanduhren"-Quiltblock fertig. Mein fertiger Block hat eine Größe von 31x31 cm. Mit größeren Ursprungsquadraten wird natürlich auch der Block größer. Auf eine kleinere Variante kann man natürlich auch zurückgreifen, wenn man viel Geduld und Ausdauer hat. Für meinen Quilt finde ich die Größe von 12x12 cm für das Ursprungsquadrat jedoch genau richtig. Das Muster bleibt abwechslungsreich und spannend zum Anschauen, ist aber fürs Nähen nicht zu friemelig.

Die anderen Quiltblöcke werde ich nach und nach im Laufe der nächsten Monate entstehen lassen und ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, wie ich voran komme und wie mein Quilt wächst. Jetzt wünsche ich euch aber erstmal viel Spaß beim Nachmachen und hoffe, meine kleine Anleitung hat euch Lust aufs Nähen und Patchen gemacht.


Liebe Grüße



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*hot*

Freitag, 5. Februar 2016

Gefangen im Inspirationsdschungel {Jahresprojekt & Friday-Flowerday}

Ihr Lieben.

Gilt es eigentlich auch als Tugend "sich entscheiden zu können"? Ich glaube nämlich langsam, ich stecke fest - im Inspirationsdschungel. Seit 4 Wochen komme ich da auch nicht mehr raus. Da surft man auf der Suche nach einem geeigneten Quilt (für mein Jahresprojekt "Decke 2016") durchs Netz, stöbert durch die Auslagewerke im Stoffgeschäft und Anschauungsmaterialien im Buchhandel, wälzt Zuhause Zeitschriften, Bücher und Anleitungen. Allein mit dem Ziel irgendwann das richtige Projekt gefunden zu haben, mit dem man sich 1 Jahr lang beschäftigen möchte. Doch irgendwie läuft das gerade gar nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Eher kontraproduktiv erscheint mir gerade das surfen, stöbern und suchen nach Inspirationen, Anleitungen und tollen Quilts. Inzwischen habe ich nämlich 4 (!!) verschiedene Ideen im Kopf, die ich alle aus meiner Stoffauswahl nähen möchte. Aber die Entscheidung für eine fällt mir extrem schwer... Manchmal will ich einfach erstmal drauflos-schnippeln und dann gucken, wie ich die Stoffe wieder zusammenfüge, aber ehrlich gesagt erscheint mir das auch eher unprofessionell. 


Lisa, was ist los? Im Ernst?? 4 Wochen auf der Stelle treten ohne eine Entscheidung zu treffen??? Das ist ehrlich gesagt, ganz schön unbefriedigend, zumal ich bei den anderen schon die ersten Fortschritte sehe und mich im Gegenzug frage, was mir denn eigentlich im Weg steht? Liegt es daran, dass ich unbedingt etwas "Anderes", etwas "Neues", etwas "Besonderes" machen möchte? Etwas, das ich noch nie gemacht habe? Oder an meiner generellen Wankelmütigkeit im Moment?? Vielleicht muss ich mir einfach nur einen Ruck geben. (So, wie bei den anderen Dingen auch.) Auf jeden Fall merkt man mal wieder, dass es gar nicht immer das Beste ist, wenn man nach Neuem strebt, denn das kann einen auch zum Stillstand bringen.


Ich weiß es auf jeden Fall noch nicht, was ich jetzt nähe. Und da nun schon ein ganzer Monat verstrichen ist, ohne dass ich euch auch nur den allerkleinsten Fortschritt in meinem Jahresprojekt zeigen kann, bleibt mir heute nichts anderes übrig als euch mit ein paar Blümchen zu vertrösten. Aber dafür ließen die traumschönen Blumen diesen Winter nicht nur (m)ein Herz höher schlagen...


Habt ein wundervolles (Karnevals-)Wochenende! 
Allerliebste Grüße. 


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